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Partner bei der Stromversorgung: Eurasburg und das Bayernwerk verlängern Konzessionsvertrag um weitere 20 Jahre

Die sichere Stromversorgung der Gemeinde Eurasburg ist auch in Zukunft Aufgabe des Bayernwerks. Bürgermeister Paul Reithmeir und Ursula Jekelius, Leiterin des Bereichs Kommunen und Kooperationen Oberbayern beim Bayernwerk, unterzeichneten gemeinsam mit Leiterin Kämmerei Claudia Naßl und Kommunalbetreuerin Carolin Kaiser am Mittwoch, den 24. Juli, den neuen Konzessionsvertrag. Die Laufzeit wird um weitere 20 Jahre verlängert.

Von links: Frau Kaiser, Frau Jekelius, Bgm. Reithmeir und Frau Naßl. Bild: Bayernwerk Netz GmbH

Die Kommune räumt mit der Vergabe der Konzession dem regionalen Netzbetreiber formal das Recht ein, in den kommenden 20 Jahren das Stromnetz auf ihrem Gebiet zu betreiben sowie Versorgungsanlagen und Leitungen auf gemeindlichen Wegen und Grundstücken für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger und der örtlichen Wirtschaft zu errichten.

Für das Bayernwerk bedeute diese Verlängerung einen großen Vertrauensbeweis und sei auch ein wichtiger Schritt in die Energiezukunft, erklärte Ursula Jekelius: „Wir freuen uns, dass wir weiterhin der Wunschpartner der Gemeinde für den Betrieb des Stromnetzes sind und die Zusammenarbeit für eine sichere Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Energie fortsetzen.“

Im Bayernwerk-Netz speisen insgesamt rund 270.000 dezentrale Erzeugungsanlagen Erneuerbare Energie ein. Dies stelle die Leistungsfähigkeit der regionalen Verteilnetze im Zuge der Energiewende vor zunehmende Herausforderungen. „Die Grundlage einer umfassenden Versorgungssicherheit vor dem Hintergrund der Energiewende sind kontinuierliche Wartung und Instandhaltung der Infrastruktur, der Einsatz innovativer Technologien, ein moderner Netzbetrieb und die strukturelle Nähe zum Netz“, so Jekelius weiter.

Eurasburg liegt im Zuständigkeitsbereich des Bayernwerk-Kundencenters Unterschleißheim. Zum Bayernwerk-Stromnetz in der Gemeinde Eurasburg gehören Kabel und Leitungen im Nieder- und Mittelspannungsbereich in einer Länge von rund 60 Kilometern. Zur sicheren Stromversorgung der rund 160 Hausanschlüsse sind 7 Trafostationen und 45 Kabelverteiler installiert.

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