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Ein gut gefülltes Ökokonto

Eurasburg hat eine 15000 Quadratmeter große Ausgleichsfläche erworben. Das reicht auch für künftige Vorhaben

Im Gemeindegebiet steht die Umsetzung von naturnahen Ausgleichsflächen an. Diese sind aufgrund mehrerer Baumaßnahmen (Bauhof, Neubaugebiet, Schulgelände) erforderlich. Dafür hat die Gemeinde ein rund 15000 Quadratmeter großes Areal bei Rehrosbach am Eisbach erworben. Planer Hans Brugger: „Das zusammenhängende Areal ist für Gemeinde und Natur günstig, weil dort ein artenreiches Gebiet entsteht.“

Die Kosten für Anlage und Pflege des Areals werden als Erschließungskosten auf die Erwerber von Grundstücken umgelegt. Für die aktuellen Baumaßnahmen wird nur ein Teil des Areals benötigt. Der Rest wird für zukünftige Maßnahmen als sogenanntes Ökokonto quasi in Reserve gehalten. Auf der Feuchtwiese werden zwei Tümpel angelegt. Das Gras der Wiese darf nicht vor Mitte Juni gemäht werden, es dürfen keine Dünger oder Pflanzenschutzmittel verwendet werden. „Eventuell übernimmt ein Biobauer unter Beachtung der Auflagen die Pflege, der das Grundstück bereits jetzt bewirtschaftet hat“, hofft Bürgermeister Reithmeir.

Bei der Erweiterung des Eurasburger Friedhofs wird Planer Hans Brugger beteiligt. Bei einem Ortstermin des Gemeinderates mit dem Planer werden die Grundzüge festgelegt. Dabei geht es um auch um eine Umzäunung und eine Urnenwand. Das Leichenhaus und das Kriegerdenkmal werden zudem mit einem neuen Dachbelag versehen.

Für den Einbau einer Kirchturmuhr am Turm der St.-Antonius-Kirche in Freienried wurden drei Angebote vorgelegt. Nach Rücksprache mit der Bauverwaltung der Diözese kommt das Angebot der Firma Hörz aus Biberach zum Zug. Die Kosten liegen bei rund 13500 Euro. (smai)

Friedberger Allgemeine, 7. Juni 2019

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